Deutsche Strategie zur Stärkung der Resilienz gegenüber Katastrophen: Umsetzung des Sendai Rahmenwerks für Katastrophenvorsorge (2015–2030) – Der Beitrag Deutschlands 2022–2030
Die Strategie der Bundesregierung zur Stärkung der Resilienz gegenüber Katastrophen (kurz: Resilienzstrategie) wird Deutschland nachhaltig krisenfester machen. Die Bundesregierung verfolgt dabei einen ganzheitlichen strategischen Ansatz, um in Vorsorge zu investieren sowie Katastrophen und Krisen besser bewältigen und sich von ihnen erholen zu können: Die Resilienzstrategie zeigt auf, welche Anstrengungen hierfür bereits geleistet werden, und wo übergreifende Handlungserfordernisse in fünf konkreten Handlungsfeldern bestehen:
- Das Katastrophenrisiko verstehen.
- Die Intuitionen stärken, um das Katastrophenrisiko zu steuern.
- In die Katastrophenvorsorge investieren, um die Resilienz zu stärken.
- Die Vorbereitung auf den Katastrophenfall verbessern und einen besseren Wiederaufbau ermöglichen.
- Internationale Zusammenarbeit
Krisen und Katastrophen haben die Menschheit seit jeher begleitet. Unsere jüngere Vergangenheit, unsere Gegenwart, sowie der Blick in die Zukunft zeigen jedoch, dass uns Krisen und Katastrophen vor neue und sich verändernde Herausforderungen stellen. In Deutschland sind das Risiko- und Krisenmanagement gesamtstaatliche Aufgaben und feste Bestandteile unserer Sicherheitsarchitektur. Sicherheit ist ein fundamentales menschliches Bedürfnis, für das der Staat eine besondere Verantwortung trägt. Deshalb müssen wir den Menschen in unseren Initiativen zur Stärkung der Resilienz gegenüber Katastrophen in den Mittelpunkt stellen.
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